Francois Benda



François Benda stammt aus einer traditionsreichen Musikerfamilie. Seine umfangreichen Studien absolvierte er in Graz, Wien und Genf (Klarinette, Komposition, Musiktheorie und Dirigieren). Noch während seiner Orchestertätigkeit gab er sein Solistendebüt 1988 mit den Klarinettenkonzerten von Carl Nielsen (Tonhalle Zürich) und von Wolfgang Amadeus Mozart (Victoria Hall Genf). Die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) schrieb darauf Folgendes: „Sein Spiel bewegte sich souverän zwischen fast ätherisch verklingenden Pianissimi und dramatischen, beinahe ekstatischen Steigerungen und wirkte in jedem Augenblick brillant." Danach folgten Radio- und Fernsehproduktionen sowie Auftritte als Solist und Kammermusiker in den bekanntesten Konzertsälen (Berliner Philharmonie, Wiener Musikverein, Wiener Konzerthaus, Herkules Saal München, Concertgebow Amsterdam, Tonhalle Saal Zürich, Victoria Hall Genf, Wigmore Hall London, Konzerthaus Berlin, die Kölner Philharmonie, Accademia Filarmonica in Rom, Gewandhaus Leipzig, usw.) sowie bei internationalen Festivals in Europa und Übersee wie Berliner Festwochen, Rom, Musicades Lyon, Wien, Styriarte Graz, Steirischer Herbst, São Paulo, Sarasota, usw. Dabei arbeitete er mit Musikern wie Heinz Holliger, Josef Suk, Bruno Giuranna, Josef Silverstein, Isabelle Faust, Karl Engel, Bruno Canino und Paul Badura-Skoda zusammen. Ur-und-Erstaufführungen bedeutender Komponisten wie Heinz Holliger, Elliott Carter, Luciano Berio, Krystof Penderecki, Bernhard Lang, Wolfgang von Schweinitz.
Neben seiner solistischen Tätigkeit hat François Benda eine Professur an der Universität der Künste Berlin inne und lehrt an der Hochschule für Musik der Stadt Basel. Unter seinen Schülern finden sich viele Preisträger internationaler Wettbewerbe. Er gibt regelmäßig Meisterkurse für Klarinette.

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